Musik & Bildung

Klavier • Blockflöte • Musiktheorie • Chorleitung Eltern-Kind-Gruppen • Musikalische Früherziehung

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Musikalische Früherziehung (4 - 6 Jahre)  &

Musikalische Grundausbildung (6 - 7 Jahre)





In der Musikalischen Früherziehung (MFE - Alter von 4 bis 6 Jahren) und in der Musikalischen Grundausbildung (MGA - Alter von 6 bis 7 Jahren) können Kinder die Welt der Musik auf spielerische Weise entdecken.

Musikalische Spiele, Lieder, Verse, Tänze, der Umgang mit dem Orff-Instrumentarium und das Kennenlernen von traditionellen Instrumenten sind Inhalte des Musikerlebens in der Gruppe. Die Kinder können Musik hören, gestalten und erfinden und erlernen dabei schon die elementaren Grundlagen der Musik. Hierbei dient dem Lehrer immer die kindliche Lust am Lernen, die Neugierde und Bewegungsfreudigkeit dazu, die Musikstunden kreativ zu gestalten und das Kind auf vielfältige Weise zu fördern.

Die Musikalische Früherziehung (MFE) wird als 2jähriger Kurs für Kindergartenkinder angeboten und in den zwei Jahren vor Schuleintritt besucht.

Die Musikalische Grundausbildung (MGA) wird als 1jähriger Kurs für Vorschul- oder Schulkinder der ersten Klasse angeboten und richtet sich an 6jährige Kinder
.

„Gibt es bei Ihnen Kurse für Musikalische Früherziehung? Kann ich mein Kind anmelden? Was wird denn da eigentlich gemacht? Bieten Sie auch Eltern-Kind-Gruppen für mich und mein zweijähriges Kind an?“.
So verläuft oft der erste Kontakt von interessierten Eltern.

Für die Kinder bedeutet die Teilnahme an einem Elementarkurs den ersten Schritt einer oft langjährigen Musikausbildung. Die elementare Musikerziehung ist seit den siebziger Jahren ein fester Bestandteil des Unterrichtsangebots. Seit dieser Zeit wurden verschiedene Konzepte entwickelt, welche die Inhalte des VDM-Lehrplans auf unterschiedliche Weise verwirklichen. So kann jede Lehrkraft eigene Schwerpunkte bei der Unterrichtsgestaltung setzen.

Das Vorschulalter ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt, um den Kindern Wege zur Musik zu eröffnen. Die Entwicklung des Gehörs und des musikalischen Interesses kann in dieser Zeit besonders geprägt werden. Die elementare Musikerziehung soll bei den Kindern Freude am Lernen und Gestalten wecken und ihnen Wege weisen in ein Leben, bei dem Musik und Tanz eine Rolle spielen.

Singen, Stimmbildung und Sprecherziehung nehmen einen hohen Stellenwert ein. Über die Stimme als „ureigenes Instrument“ entwickeln die Kinder Gefühl für Melodie und Rhythmus. Spiel-Lieder regen zu kreativem Gestalten an. Das bewusste Hören steht im Zentrum des Unterrichts. Dem Lehrer zuhören, sich selbst und den anderen Kindern zuhören und natürlich, vielen Klängen und Hörbeispielen zu lauschen. Das schult die Ohren, unser wichtiges Sinnesorgan. Sich zur Musik bewegen und Tanzen. Dem elementaren Bedürfnis der Kinder nach Bewegung wird mit vielfältigen Angeboten entsprochen.

Um Musik zu erfahren und zu erleben wird Bewegung eingesetzt: als Einzelbeschäftigung, als improvisiertes oder nach bestimmten Regeln ablaufendes Bewegungsspiel in der Gruppe und in gemeinsamen Tanzformen. Im elementaren Instrumentalspiel mit dem sog. „Orff-Instrumentarium“ erproben die Kinder unterschiedliche Klangfarben und Spieltechniken und setzen es für Liedbegleitung und Ausgestalten von Geschichten ein. An den Stabspielen werden Grundlagen der Musiklehre erarbeitet. Die Instrumente der „Großen“ werden ausführlich vorgestellt und deren Klangerzeugung an selbstgebauten Instrumenten nachvollzogen.

Diese eigenen Erfahrungen sollen im Kind Neigungen wecken für die Wahl eines evtl. später folgenden Instrumental-Unterrichts. Inhalte der Musiklehre, soweit sie für Kinder schon nachvollziehbar sind, werden im Vorschuljahr behandelt. Und außerdem unterstützt der Unterricht viele allgemeine und soziale Verhaltensweisen wie z.B. sich konzentrieren, sich ausdrücken, sich einordnen, zuhören und gegenüber anderen Rücksicht nehmen. Mit allen Sinnen wahrnehmen, Ideen entwickeln, nachahmen, sich in und mit der Gruppe darstellen.